Die Leihe (oder Lehen) war eine Rechtsform, die bis ins 18. Jahrhundert bestand und die Grundbesitzverhältnisse regelte. Ein Leihegeber (beim St. Albanteich das St. Albankloster) überliess gegen einen jährlichen Zins einem Leihenehmer (Mühlenbesitzer) Grundstücke zur Nutzung. Bei Erblehen ging das Leiheverhältnis automatisch auf die Nachkommen über.